Tiroler Bauernhöfe

Bauformen bäuerlicher Wohngebäude im Tiroler Bauernhöfe Museum.

Tiroler Bauernhöfe
Zeugen einer anderen Zeit

Das Museum Tiroler Bauernhöfe dokumentiert die bäuerliche Kultur Tirols, die das Gesicht dieses Landes geprägt hat und durch die großen wirtschaftlichen Veränderungen unterzugehen droht. Althergebrachte Wirtschaftsweisen, Architektur, Geräte und Zäune zeigen Lebensformen, die weitgehend zurückgedrängt wurden und allmählich in Vergessenheit geraten. Mit einem Hauch von Nostalgie lassen sich die Bauernhöfe mit ihren reizvollen Details als eindrucksvolle Zeugen dieser verschwundenen Kultur entdecken.

Insgesamt sind es 14 Bauernhöfe, einige Nebengebäude (Kapellen, eine Dreschtenne, eine Alm usw.).

Die Höfe wurden entsprechend ihrer Herkunft im Museum so aufgebaut, dass der Besucher mit einem Rundgang gewissermaßen von Nordtirol über Ost- und Südtirol das Land durchwandern kann:
Von der Mitte Tirols, dem Wipptaler Hof, gelangt man über das Unterinntal – Höfe aus Alpbach, Walchsee, Wildschönau und Zillertal – über den Osttiroler und Südtiroler Hof bis ins Oberinntal – Ötztal, Pitztal, Paznaun, Außerfern bis Thaur.

Tiroler Volkskunstmuseum
Bauernhöfe zählen zu den wichtigsten Elementen der alpenländischen Kulturlandschaft.

Im Westen und Süden Tirols dominieren Paarhöfe; Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude liegen nebeneinander. Die Häuser sind seit Jahrhunderten weitgehend gemauert.

Im Nordosten gibt es fast nur Einhöfe; Wohn- und Wirtschaftsgebäude sind unter einem Dach zusammengebaut. Die Häuser sind aus Holz in Blockbauweise gezimmert.

Wichtigstes Merkmal sind die Balkone auf der Giebelseite und zuweilen auf den Traufseiten.

Tiroler Möbellandschaften
Die ländlichen Tiroler Möbel wurden fast ausschließlich aus weichem Nadelholz (Zirbe, Föhre, Tanne, Fichte) hergestellt.

www.museum-tb.at
www.tiroler-volkskunstmuseum.at