Haustechnik

  • Wärmespeicherung und Frischwassermodul
    Die Energie-Pufferspeicher arbeiten nach dem Prinzip des Schichtenspeichers und wirken so wie eine „Wärmebatterie“. Pufferspeicher ergänzen Heizsysteme wie Wärmepumpen für den optimalen Betrieb oder verbinden beispielsweise Bivalentanlagen (Biomasse/Solar) mit zwei oder mehreren Wärmeerzeugern und –verbrauchern. Der Pufferspeicher dient dabei als Zwischenlager für die überschüssige Energie bis die Wärme im Gebäude benötigt wird. Ein Frischwassermodul überträgt Wärme aus einem Pufferspeicher mit Hilfe eines Wärmetauschers an das durchfließende Trinkwasser.
     
  • Wärmeverteilung (Fußboden/Heizkörper)
    Fußbodenheizungen sind aufgrund der niedrigen Heiztemperatur äußerst effizient und dadurch sehr beliebt. Die im Fußbodenaufbau eingelegten Heizleitungen können die Wärme durch die flächige Verlegung optimal im gesamten Raum verteilen. Speziell für alternative Energien (Wärmepumpe, Solarkollektoren) ist dieses Wärmeabgabesystem bestens geeignet. Anstatt einer Fußbodenheizung kann die Wärme auch durch Heizkörper verteilt werden. Durch die höheren Vorlauftemperaturen sind jedoch nicht alle Heizsysteme damit kombinierbar.
     

  • Solarkollektoren
    Sonnenkollektoren wandeln Sonnenenergie in Wärme um. Diese Wärme wird dem Warmwasser- bzw. dem Heizsystem zugefügt. Die Kollektoren können an jeden überwiegend unbeschatteten Platz aufgestellt werden, dabei bringt ein Neigungswinkel zwischen 30° und 55° die höchste Ausnutzung.
     
  • Öl-Heizung
    Nach jahrzehntelanger Entwicklung sind moderne Ölheizungen nicht zuletzt durch die relativ niedrigen Anschaffungskosten auch heute noch oft im Einsatz. Durch die Brennwerttechnik kann bis zu 10% Energie gegenüber einem konventionellen Kessel gespart werden. Ein Kamin und Platz für die Öltanks sind zwingend erfoderlich.
     
  • Gas-Heizung
    Erdgasheizungen profitieren vor allem vom geringen Platzbedarf und den äußerst geringen Anschaffungskosten. Gasgeräte sind zudem sehr leise, hocheffizient und einfach zu bedienen. Die Brennwerttechnik spart zusätzlich Energie und Betriebskosten. Voraussetzung ist die Anschlussmöglichkeit an ein regionales Versorgungsnetz.
     
  • Pellets-Heizung
    Die aus gepressten Sägespänen hergestellten Holz-Pelletes sind umweltfreundlich und äußerst energieeffizient. Moderne Pelletskessel sind vollautomatisch und passen ihre Wärmeleistung individuell an. Die etwas teurere Anschaffung wird jedoch durch den günstigen und komfortablen Betrieb ausgeglichen. Für dieses System ist ein Kamin so wie ein Raum oder Gewerbetank für die Lagerung der Pellets erforderlich.
     
  •      Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
    Frische Luft ist die Grundlage für Wohlbefinden und Gesundheit der Bewohner im Haus. Schlechte Luft mit hohem CO2 - Anteil und hoher Luftfeuchtigkeit kann der Gesundheit und auch der Bausubstanz erheblich schaden. Das Wachstum von Hausstaubmilben sowie die Bildung von Schimmelpilz werden durch eine hohe Luftfeuchtigkeit im Wohnraum stark begünstigt. Die Versorgung mit Frischluft durch Stoßlüften hat einen hohen Energieverlust zur Folge. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung kann die Frischluftzufuhr genauestens regeln und zugleich den Wärmeverlust auf ein Minimum reduzieren. Die Wärme bleibt somit großteils im Gebäude und hilft somit Geld zu sparen. Durch vorheriges Filtern sowie Regulieren der Luftfeuchte wird zudem die Qualität der Frischluft maßgeblich erhöht.
     

    + Laufend frische und temperierte Luft
    + Hoher Energiespareffekt = Senkung der Heizkosten
    + Reduzierung von Lärmeinflüssen sowie Pollen- und Staubbelastung
    + Schutz der Bausubstanz
    + Gesundheitsfördernd
    + Förderung möglich
     

  • Wärmepumpe und Funktion
    Eine Wärmepumpen-Heizungsanlage besteht aus zrei Teilen: der Wärmequellanlage, die der Umgebung der benötigte Energie entzieht; der eigentlichen Wärmepumpe, die die gewonnene Umweltwärme nutzbar macht.
     
  • Wärmequellen
    2a FLACHKOLLEKTOR (SOLE)
    flach verlegte Leitungen ca. 1,20m und 1,50m tief, keine Tiefengrabungen/Bohrungen notwendig, viel Platzbedarf.

    2b SONDENFELD (SOLE)

    Spiralförmige Leitungen bis zu 3,50m tief, weniger Platzbedarf, geeignet für mittelgroße Grundstücke.

    2c TIEFENSONDE (SOLE)
    Leitung in bis zu 100m tiefe Bohrlöcher, sehr wenig Platzbedarf und sehr effizient.

    3 ENTNAHME/SCHLUCKBRUNNEN (GRUNDWASSER)
    Energieentnahme direkt vom Grundwasser, wenig Platzbedarf u. äußerst effizient.